Über mich

Hallo, 
ich bin Markus, Baujahr 80, und ich möchte dir einen kurzen Überblick über mich geben:

Mit 5 Jahren die erste Single: "Ein Schneider fing ne Maus" mit 18 weiteren Strophen, Musikkassette.

Mit 6 Jahren, Tschernobyl verstrahlte unsere Sandkästen, gings in den Kinderchor und die frühmusikalische Grunderziehung. Xylophon und Blockflöte weckten wenig Begeisterung.

Mit 8 Jahren bastelte ich aus Fimo meine ersten Engelfiguren mit Irokesenschnitten, eigentlich war der Weg ab da klar.

Mit 12 Jahren kam der klassische Gitarrenunterricht. Fand ich scheiße, wollte lieber E-Gitarre spielen. Hab nichts gelernt, außer meinem Gitarrenlehrer auf den Geist zu gehen.

15 Jahre war ich alt, als ich mir meine erste E-Gitarre kaufte und mit ihr kam auch das Anfängerbuch der Guns´n´Roses und die ersten Powerchords für ein, zwei Stücke von Nirvana. Dazu konnte ich noch den Anfang für Smoke on the Water, das musste reichen, Schluss mit dem Unterricht, es lebe der Schritt als junger unverbrauchter Künstler.

Mit 17 Jahren dann, es war mitten in den 90ern, die erste Band: A.K.E! 
Wir werden niemals verraten wofür der Name steht, aber "Arbeitskreis Erdnuss" gefällt mir von den Ideen bisher am besten. Die Auflösung der Band kam dann 14 Jahre später. Dazu gibt es sogar einen Film, der im Programmkino in Neuss lief. Wer "A.K.E! die ganze Wahrheit" bei Vimeo eingibt, müsste den Film noch finden.
Vernünftige Aufnahmen schafften wir übrigens nie.

1997 hatte ich dann auch meinen ersten Kontakt zur Liverollenspielszene (kurz Larp). Tja, hat mir gefallen, ich bin immer noch dabei. Neben der Musik mein liebstes Hobby. Und um ehrlich zu sein, überlagern sich Larp und Musik.


2005 kam als Zweitprojekt die Deathmetalkapelle "Amputation" hinzu, bei der ich das Gegrunze und Geschreie übernahm. Leider nach anderthalb Jahren aufgelöst, aber wir hatten zwei legendäre Konzerte in Neuss, in der die Bühne so komplett voller Kunstblut eingeweicht wurde, dass die nachfolgende Band die ganze Zeit ausrutschte und man noch Wochen später meine Bühnendekoration aus Wurststückchen und Schweinskopfsülze aus den Monitorboxen kratzen konnnte. Würde ich heute nicht mehr so machen, aber damals war es durchaus angemessen.

 Die Band A.K.E! haben wir 2011 aufgelöst und mit ihr ging auch mein Interesse Gitarre zu spielen im allgemeinen Lebensstreß unter und mit ihr  verschwand die Kreativität unter einem Berg von Büchern.

2015/2016 konnte ich ein paar berufliche Entscheidungen treffen, die mir wieder Freiraum gaben, zu schreiben, zu genießen, mir Zeit zu nehmen und wieder Gitarre zu spielen und den düsteren Gedanken freien Lauf lassen.

Seit 2016 texte ich wieder vor mich hin, seit 2019 spiele ich endlich wieder Gitarre und bastle an Liedern. Und dank des großen Zuspruchs habe ich mich, nach wirklich, wirklich langer Bedenkzeit, entschieden, weiter in die Öffentlichkeit zu treten. Mal schauen, was noch passiert.

Ich freue mich, dass du bis hierhin gelesen hast. Es ist schön, dass es immer weiter geht, auch wenn zwischendurch alles scheiße ist.